Die Rufe der Fledermaus wurden
mit Hilfe eines heterodynen Bat-Detectors hörbar gemacht. Die
gewählte Überlagerungsfrequenz lag hier bei 22,3 kHz.
Der
Abendsegler bewohnt Waldgebiete, Parkanlagen, baumbestandene Flussufer
und Teichränder, Alleen sowie Einzelbäume im Siedlungsbereich. Auch
Wohngebiete in Plattenbauweise werden von ihm besiedelt.
Wochenstuben
und Sommerquartiere der Männchen befinden sich meist in Höhlenbäumen. Wochenstuben
sind jedoch auch in großräumigen Fledermauskästen aus Holzbeton oder
Holz, in Betonmasten, hinter Außenverkleidungen von Wohnbauten oder in
Plattenspalten von Neubaublocks gefunden worden (letztere sind z.T.
sehr individuenreich).
Die Winterquartiere des
Abendseglers befinden sich meist in Höhlungen von Bäumen (ab ca. 30 cm
Durchmesser), wo sie sich auch in den dort angesammelten
Verrottungsmull verkriechen. Desweiteren sind tiefe Fels- und
Mauerspalten bevorzugte Winterquartiere. Überwinterungen sind auch aus
Kirchen, aus Spalten hinter Fassadenverkleidungen beheizter Gebäude, in
Fugen von Plattenbauten sowie in deren Lüftungsschächten bekannt
geworden. Zu
ihren Winterquartieren legen Abendsegler z.T. weite Strecken zurück
Quartier an Gebäuden
werden mitunter sowohl als Sommer (Wochenstuben-) wie auch als
Winterquartier genutzt.
Quelle
der Angaben zur Biologie:
HOCHRAIN,
A., LIEBSCHER, K. et. al. (1999): Fledermäuse
in Sachsen. In: Sächsiches Landesamt für
Umwelt und Geologie (Hrsg.) -
Materialien zu Naturschutz und
Landschaftspflege
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