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Ingenieurgruppe Chemnitz GbR                            

 Dipl.-Ing. Armin Wittber (†), Dipl.-Ing. Niels Sigmund (LA) und Dipl.-Ing.(FH) Elmar Fuchs

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Abendsegler (Nyctalus noctula) in Zschopau (Top)



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Die Rufe der Fledermaus wurden mit Hilfe eines heterodynen Bat-Detectors hörbar gemacht.
Die gewählte Überlagerungsfrequenz lag hier bei 22,3 kHz.

Der Abendsegler bewohnt Waldgebiete, Parkanlagen, baumbestandene Flussufer und Teichränder, Alleen sowie Einzelbäume im Siedlungsbereich. Auch Wohngebiete in Plattenbauweise werden von ihm besiedelt.

Wochenstuben und Sommerquartiere der Männchen befinden sich meist in Höhlenbäumen.
Wochenstuben sind jedoch auch in großräumigen Fledermauskästen aus Holzbeton oder Holz, in Betonmasten, hinter Außenverkleidungen von Wohnbauten oder in Plattenspalten von Neubaublocks gefunden worden (letztere sind z.T. sehr individuenreich).

Die Winterquartiere des Abendseglers befinden sich meist in Höhlungen von Bäumen (ab ca. 30 cm Durchmesser), wo sie sich auch in den dort angesammelten Verrottungsmull verkriechen. Desweiteren sind tiefe Fels- und Mauerspalten bevorzugte Winterquartiere. Überwinterungen sind auch aus Kirchen, aus Spalten hinter Fassadenverkleidungen beheizter Gebäude, in Fugen von Plattenbauten sowie in deren Lüftungsschächten bekannt geworden.
Zu ihren Winterquartieren legen Abendsegler z.T. weite Strecken zurück

Quartier an Gebäuden werden mitunter sowohl als Sommer (Wochenstuben-) wie auch als Winterquartier genutzt.


Quelle der Angaben zur Biologie:


HOCHRAIN, A., LIEBSCHER, K. et. al. (1999): Fledermäuse in Sachsen. In: Sächsiches Landesamt für Umwelt und Geologie (Hrsg.)
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Materialien zu Naturschutz und Landschaftspflege